Die Entwicklung ist eine private Initiative und non-profit. Für das Gästehaus werden drei Künstler pro Jahr zu einer Arbeitszeit von ungefähr zwei bis drei Wochen eingeladen. Die Einladung erfolgt von uns auf Grundlage zuvor erstellter Werke. Wir prüfen zum Beispiel, ob ein Aufenthalt für neue Entwicklungen im Werk des Künstlers sinnvoll sein kann. Der Spin-off ihres Aufenthalts ist vor Ort zu sehen. Zum Beispiel bescheidene In-situ-Arbeiten oder Dokumentation von Arbeiten, die anderswo später entstehen. Das alte Erbe, die Geologie und die einzigartige Kulturgeschichte der Region bilden einen inspirierenden Kontext. Unaufgeforderte Künstlereinsendungen können leider nicht berücksichtigt werden.
Künstler, die Weilermattes bereits besucht haben und zur Entwicklung beigetragen haben:
Tomas Dirrix und sein Entwurf für das Künstlerhaus
Frank Bruggeman und seine Skizze für den Garten
Bart Lunenburg und seine Forschung zur historischen Nutzung von Holz
Über die Architektur des Künstlerhauses
Die Form und die Materialien des neuen Hauses werden von der bestehenden Scheune beeinflusst. Es hat das gleiche Querprofil mit dicken Wänden und einem Anthrazitfarbigem Dach. Die Außenwände bestehen aus 37 cm dicken Hohlblockziegel mit hohlen Kanälen zur Dämmung. Die Außen- und Innenputz haben eine Kalkbasis, damit die Wände atmen können, was für eine gute Luftqualität im Inneren sorgt. Alle Böden, Decken und Innenwände bestehen aus lokal gewonnenem Holz (Kiefer) aus den Wäldern rund um Burg Eltz, etwa 6 km zu Fuß von Weilermattes entfernt. Das Holz wird vom örtlichen Schreiner verarbeitet.
Front of the Künstlerhaus in the winter.